Zur Zeit befinden sich fünf Objekte im Eigentum der Baukulturstiftung:
Schwarzer Hof - Renaissance Radmeisterhaus in Eisenerz - Steiermark

Das alte Gewerkenhaus "Schwarzer Hof" am südlichen Rand des historischen Ortszentrums von Eisenerz (Flütergasse 6) ist eines der wenigen annähernd im Originalzustand erhaltenen Radmeisterhäuser der Obersteiermark. Im Sommer 2004 wurde der Renaissancehof der Baukulturstiftung feierlich übergeben. Der alte Sgrafitto-Schmuck der Fassaden ist -verborgen unter Putzschichten-, vollständig erhalten und stammt aus der Zeit der Glaubenskriege, als der Schwarzer Hof das Haus des führenden Protestanten und Radmeisters Georg Scheichl war.

 

Die Arkaden des Innenhofes, nach toskanischen Vorbildern gestaltet, weisen auf die überregionalen Verbindungen der Radmeister der Renaissance hin. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Schwarzer Hof verschiedenartig genutzt; vom Wohnhaus der Radmeister über die Bergdirektion der Knappen bis zu Genossenschaftswohnungen der GIWOG. Die Baukulturstiftung, hat die kulturhistorische Bedeutung des Schwarzer Hofes erkannt, das Objekt erworben und wird es in den nächsten Jahren in den originalen Zustand zurückführen.

 

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Entwicklung des Objekts

Dreifaltigkeitskirche Trofaiach

Bei der Dreifaltigkeitskirche in Trofaiach handelt es sich um eine geweihte katholische Filialkirche, die in weitgehend intaktem Zustand an die Stiftung übergeben wurde.

 

Dennoch mussten auch bei diesem Bauwerk Schäden im Dachwerk und den Geschoßdecken des Glockenturmes repariert und ein Großteil des über den Gewölben lagernden, bei den Dachsanierungen der letzten Jahrhunderte angefallenen Schuttes beseitigt werden.

 

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Frühromanische Kirche St. Jakob am Mitterberg - Steiermark

Im Sommer 2002 wurde mit der Übergabe der romanischen Kirche St. Jakob am Mitterberg (Bezirk Murau, Gemeinde Neumarkt) der Grundstein für eine ständig wachsende gemeinnützige Baukulturstiftung gelegt. Nach dem derzeitigen Stand der Bauforschung dürfte die Kirche zu den ältesten mittelalterlichen Bauten des Landes Steiermark zählen. Die romanische Kirche wurde erstmals 1460 urkundlich erwähnt.

 

Im Jahre 1787 wurde sie unter Josef II. säkularisiert und damit die Voraussetzungen für den sukzessiven Verfall geschaffen. 1849 wurde der Bau bereits als ruinös bezeichnet. 1864 wird der Altar in der Kirche in die Wiesner Kapelle in Pöllau übertragen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Ruine als Heustadel genutzt. In zwei Jahren sollen die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein, und die Kirche als spiritueller Ort erlebbar werden.

 

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Fresken

Ehemalige Schmiede Eisenerz

Bei diesem Objekt handelt es sich ursprünglich um eine Blähhütte, aus der ein Schmiederaum mit angeschlossenem Wohnbereich für den Schmiedemeister hervorgegangen ist. Bei dieser unter Denkmalschutz stehenden Anlage sind wesentliche Elemente der historischen Gebäudetypen einer Blähhütte sowie einer durch die Wasserkraft des vorbeiführenden Fluders betriebenen Schmiede erhalten geblieben.

 

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Ziegelofen Dörfler Leoben

Die Ziegelei Dörfler in Leoben ist der letzte noch erhaltene „Hoffmannsche Ringbrandofen“ in der Steiermark.

 

Obwohl das Bauwerk nach jahrzehntelangem Stillstand als illegale Mülldeponie genutzt wurde und ohne Instandhaltung in einem äußerst desolaten Zustand gekommen war, konnte mit großen Anstrengungen und Engagement der hölzerne Aufbau und der Dachstuhl im Bestand saniert werden. Die Renovierung des gemauerten Brennkanals und der teilweise eingestürzten äußeren Schale des Mauerwerkes konnte noch nicht abgeschlossen werden und wird nur mit erheblichem finanziellen Aufwand möglich sein.

 

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© 2014, Gemeinnützige Österreichische Baukulturstiftung

Zainhammerl Haus in der Flutergasse